Heike Zimmermann

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21.03.2022 | Heike Zimmermann

Bewegen wir uns zu wenig?

5 deutliche Anzeichen dafür, dass wir uns zu wenig bewegen.


Anzeichen 1: Bewegungs-Einschränkungen

Zunehmende Unbeweglichkeit ist wohl das deutlichste Anzeichen für einen Bewegungsmangel. Sei ganz ehrlich zu dir selbst: Fällt es dir gerade schwer, die Treppe in raschem Schritt hochzulaufen, den Schulterblick beim Abbiegen mit dem Auto geschmeidig hinzubekommen oder deinen auf dem Boden liegenden Vierbeiner entspannt am Bauch zu kraulen? Gerade in solchen Alltagssituationen schränken uns die vermeintlich steifen Knochen immer wieder ein. Und das zieht sich durch alle Körperbereiche: vom Nacken über die Schulter und Hüfte bis in die Knie und Füße, von der Hals- und Lendenwirbelsäule über das  Gesäß bis in den hinteren Oberschenkel.

Woher kommt diese Unbeweglichkeit bei vielen von uns? Die Hauptursache liegt neben der Quantität unserer Bewegung vor allem in der Qualität. Kurz gesagt: Wir nehmen das Bewegungspotenzial unserer Gelenke nur noch zu einem Bruchteil wahr. 90 Prozent der von Natur aus möglichen Gelenk-Winkel bleiben im Alltag ungenutzt.

Auf unsere Muskeln und Faszien hat das direkte Auswirkungen. Werden sie nicht regelmäßig in allen möglichen Positionen und sämtliche Richtungen gedehnt, verkürzen sie mit der Zeit. Überall in deinem Körper werden dann „innere Handbremsen“ angezogen, die deinen Bewegungsspielraum mehr und mehr einschränken – wenn du einseitige Bewegungsmuster nicht regelmäßig ausgleichst.

In Einzelterminen bei mir oder auch in unseren Kurs-Stunden üben wir immer wieder einfache Übungs-Routinen, mit denen du Tag für Tag beweglicher wirst und deine Gelenk-Winkel neu „erobern“ kannst.

Anzeichen 2: Muskel- und Gelenkschmerzen

Du würdest dich zwar gerne bewegen, aber deine Gelenke schmerzen bei jeder Anstrengung und auch die Muskelzerrung lauert hinter jeder Ecke? Bei Muskel- und Gelenkschmerzen wird jede körperliche Betätigung zur Zerreißprobe! Die vermeintliche Lösung des Problems? Keine Bewegung, keine Schmerzen. Das ist jedoch ein großer Irrtum:

Je weniger du dich bewegst, desto schlimmer werden deine Muskel- und Gelenkschmerzen!

Indem du dich schonst, werden Überspannungen und Entzündungen in deinem Körper aufrechterhalten, die sich auf Dauer noch verschlimmern können. Wie kommst du aus diesem Teufelskreis heraus? Bewege dich! Nimm die Treppen und nicht den Aufzug! Gehe die zwei Stationen lieber zu Fuß, anstatt im überfüllten Bus zu hocken! Nimm nicht für jeden Weg das Auto. Je mehr du deinen Körper an regelmäßige Bewegung gewöhnst, desto beweglicher und entspannter wird dein muskulär-fasziales Gewebe.

Für sämtliche Schmerz-Zustände von Kopf bis Fuss zeige ich dir die besten Übungen, die du mit wenig zeitlichem Aufwand zu Hause üben kannst.

Anzeichen 3: Chronische Müdigkeit

Wieso ins Fitnessstudio gehen und Sport treiben, wenn man auch gemütlich im Bett oder auf der Couch schlummern kann, richtig? Ganz falsch! Deine Antriebslosigkeit gaukelt dir vor, dass du dich stets ausruhen solltest, wenn du dich platt fühlst und dass du dein Nachmittagsschläfchen für deine Gesundheit einfach brauchst. In Wirklichkeit passiert jedoch das:
Dein Körper befindet sich in einem ständigen Energiesparmodus und läuft auf Sparflamme. Bekämpfe deine Müdigkeit, indem du dir wieder mehr Energie holst – und zwar durch Bewegung!
Die gute Nachricht ist: Du kannst der Trägheitsfalle entkommen, wenn du dich regelmäßiger bewegst. Auch die kleinste körperliche Aktivität verleiht dir viel mehr Energie und lässt dich deinen Alltag kraftvoller und wacher bewältigen.

Damit du direkt einen Grund hast, um aus dem kuscheligen Bett aufzustehen, lass dir von mir einen morgendlichen Rücken-Flow zeigen. Er macht nicht nur wach und beweglich, sondern gibt dir eine große Portion Energie für all die schönen Dinge des Alltags.

Anzeichen 4: Kurzatmigkeit

Treppensteigen, Einkaufen und sogar die Gassi-Runde mit dem Hund: Egal was du tust, dir geht zu schnell die Puste aus? Falls sich auch noch das ein oder andere Kilo zu viel dazugesellt, ist das Drama perfekt und jede körperliche Aktivität wird zum Hochleistungssport. Kein Wunder, dass du dich nicht mehr ausreichend bewegen kannst, wenn dir die sprichwörtliche Luft zum Atmen fehlt. Falls du schon länger unter diesen Symptomen leidest und ein Check-up beim Arzt keine organischen Ursache ergeben hat, dann haben wir eine gute Nachricht für dich:

Regelmäßige Bewegung kann dir dabei helfen, deine Atmung zu verbessern!

Natürlich solltest du nicht direkt einen ganzen Marathon laufen oder über deine persönliche Schmerzgrenze gehen und prustend übers Laufband flitzen. Wichtig ist, dass du dich langsam steigerst und deinen Körper wieder an gesunde Bewegung erinnerst und gewöhnst. Deine Ausdauer wird mit der Zeit immer besser, sodass du auch einfache Tätigkeiten ohne Kurzatmigkeit wieder ausführen kannst.

Wenn du deine Atmung optimieren möchtest, dann kann ich dir mit praktischen und sehr einfachen Übungen dabei helfen!

Anzeichen 5: Angeschlagene Psyche

Auch unsere Psyche hat einen großen Einfluss auf unser Bewegungs-Potenzial. Wenn du oft unter Druck stehst, enormen Stress aushalten musst oder depressive Verstimmungen bemerkst, dann leidet nicht nur deine psychische, sondern auch die physische Gesundheit. Trotzdem sind Sport und Bewegung wahrscheinlich die letzten Optionen, die dir in den Sinn kommen, wenn das Kopfkarussell sich wieder einmal zu drehen beginnt. Hier ist ein Grund, warum du dich dann trotzdem bewegen solltest:

Bewegung hilft dem Körper, überschüssige Stresshormone abzubauen und die Produktion von Glückshormonen anzukurbeln.

Dabei geht es nicht um übertriebene Trainingspläne, die eisern eingehalten werden müssen, sondern um wohltuende und ausgleichende Bewegungen. Jede körperliche Aktivität hilft dir, dich und deinen Geist zu befreien. Dabei kann sich gleichzeitig auch dein Körper entspannen, der aufgestaute Spannungen in deinem muskulär-faszialen Gewebe automatisch speichert.

Bewegung unterstützt also nicht nur deine Muskeln und Gelenke, sondern kann auch deine Stimmung positiv beeinflussen.

Gern gebe ich Dir in einem (natürlich kostenfreien) Telefongespräch mehr Informationen zu den Einzel-Terminen und meinen Gruppen-Kursen.

Ich freu mich!

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